Kurztest: Triumph Bonneville Bobber

Über den Tellerrand zu schauen macht immer wieder Spaß, vor allem wenn es dabei so stilvoll wie mit der neuen Bobber von Triumph abgeht. Die sieht nämlich nicht nur gut aus, sondern lässt sich – im Vergleich zu anderen Cruisern – auch durchaus flott bewegen. Meine noch frischen Eindrücke von den drei Tagen, an denen ich den von der Firma Ossimoto in Wien 15 zur Verfügung gestellten jüngsten Retro-Spross aus der Bonneville-Familie über meine Hausstrecken bewegte, habe ich  – wie immer garniert mit zahlreichen Fotos – unter den Kurztests zusammengeschrieben. Viel Spaß beim Lesen, ich hatte ihn beim Fahren!

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Kommentare: 7
  • #1

    Gigl (Montag, 02 Oktober 2017 13:50)

    Ein Retromensch hat natürlich auch eine gesteigerte Affinität zu solchen Eisen, mir gfoin's
    einfach unheimlich gut!

    Schön, dass du uns auch mal so was vorgestellt hast!

    Leider konnte ich euch, die Hacke war schuld, nicht persönlich bewundern!

    LG

    Gigl

  • #2

    maxmoto (Montag, 02 Oktober 2017 14:19)

    Auch wenns nix für mich (uns) ist, da wir fast immer zu zweit auf dem Mopped sitzen.
    Rein optisch gefällt sie mir ausnehmend gut.
    Zwei solche Sättel auf nem Moped wär'n mein Traum.
    Ich könnt mir vorstellen, dass sich mit dem Teil gut bobbern ließe - was immer das ist. :-)

  • #3

    vienna_wolfe (Dienstag, 03 Oktober 2017 06:39)

    @ Gigl:
    Ja, fesch ist sie wirklich – schad, dass du keine Zeit für die gemeinsame Runde mit deiner Nackerten hattest. Die hätten sich verstanden, die zwei, im Wienerwald.

    @ maxmoto:
    Nein, für zu zweit ist sie nix - wollte mal die Mel abholen, da fiel mir ein, dass ja gar kein zweite Sitz drauf ist. Hmm, zwei Sättel, das hätt vielleicht was. Der Motor ist übrigens richtig gut, den könnte ich mir z.B. in der Royal Enfieldt Himalayan vorstellen. Die hat, nur weil ich weiß, dass sie dich interessiert, Euro 4 (noch?) nicht geschafft, was die Inder aber derzeit kaum stört, da sie die "Enduro" in Asian wie warme Semmeln verkaufen...

  • #4

    Karim (Dienstag, 03 Oktober 2017 07:39)

    Die Marke Triumph hat für mich schon alleine mit ihrem Schriftzug etwas Nostalgisches und ich denke, sie wird mit der Bobber ganz sicher auch ihr Kundensegment finden. Ich denke hierbei nicht nur an Liebhaber, sondern auch an diese "Hipster-Szene" mit ihren Barbershops und eigenem Modestil. Auch wenn ich diese Gruppe selber noch nicht wirklich einsortieren kann, ob das Motorrad nur ein weiteres Accessoire ist oder es auch um das Motorrad an sich geht, es verhilft dem Motorrad allgemein wieder mehr ins Rampenlicht zu rücken. Zudem gefällt es mir, dass es mittlerweile wieder so ein unglaublich breites Spektrum an Motorrädern gibt. Irgendwas ist hier für jeden dabei.

  • #5

    vienna_wolfe (Dienstag, 03 Oktober 2017 08:17)

    @ Karim:
    Ja, Triumph hat sowohl die Geschichte, als auch offenbar das richtige G'spür um mit solchen Retro-Bikes, die technisch am neuesten Stand sind und trotzdem bis ins Detail Nostalgie versprühen, den Nerv beim Kunden zu treffen bzw. dabei auch authentisch zu bleiben. Die ganze Bonneville-Schiene ist längst ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens geworden - ich find's auch toll, dass am Markt wirklich für jeden was zu finden ist. Mittlerweile haben die Großen ja auch die keinen Reiseenduros wiederentdeckt...

  • #6

    Christian / t4p (Mittwoch, 04 Oktober 2017 08:19)

    Christian / t4p

    Also Jungs, der Bock kann nur „ der Bobber “ heißen, vielleicht kommt ja noch eine „Bobberin“ :-)
    Der Bobber ist wahrlich eine Augenweide, jedes Detail ein Augenschmaus und bei diesem Eisen gefallen mir erstmals auch die Lenkerendspiegel.
    Hatte den Bobber auch schon mal ,während mein Tiger („der Tiger“) servisiert wurde.
    Ist wirklich ein geiler Donnerbolzen, wenn man 15000,- für ein Drittfahrzeug übrig hat.
    Die Füße parken zwar anfangs eher am Auspuffkrümmer als auf den Fußrasten, aber wie der Wolf schon bemerkt hat, ist die Ergonomie immer noch humaner als auf so manchem US Eisenhaufen. Den Sattel fand ich eher hart und nach überfahren des ersten Kanaldeckels hab ich alle weitern bestmöglich umfahren – obwohl der Bobber angeblich Federung hat. Ja, Federbein hab ich gesehn, bleibt aber beim Fahrbetrieb sehr zurückhaltend.
    Der Murl hat Muskel, keine Frage – beim Eissalon Bortolotti auf der Mariahilfer Straße (ums Eck vom OSSI) ist man jedenfalls gleich, passt auch gut dorthin, weil der Herr Bortolotti ebenfalls ein Triumphler ist - hat nämlich gleich 2 der pipifeinen englischen Mopeds.
    PS: da wär ich gern mit dem Wolf unterwegs gewesen, allein schon wegen ein paar funkensprühender Fußrastenangsnippelkratzerfotos :-)

    Liebe Grüße,
    Christian

  • #7

    vienna_wolfe (Dienstag, 10 Oktober 2017 09:48)

    @ Christian / t4p:
    Ok, "der" Bobber ist akzeptiert, wir fahren ja auch keine Tigerin ;-)
    Ja, da hättest netten Funkenflug zum Fotografieren gehabt, wennst da gewesen wärst - aber ab nächste Woche können wir ja trotzdem noch die eine oder andere Herbstrunde starten. Darf ruhig ein wenig weiter als bis zum Bortolotti gehen...