Eine Nacht bei Winnetou

Nachdem wir die letzten Tage zunächst in Montenegro den immer wieder atemberaubenden Lovcen mit seinen sehenwerten Ausblicken auf die Bucht von Kotor und anschließend eine ordentliches Stück der Jadranska Magistrala gefahren sind, haben wir heute Quartier in der "Pension Winnetou“ bei den Plitzvitzer Seen in Kroatien bezogen. Das Wetter war entgegen vieler Prognosen durchwegs recht ordentlich, die Strecken echt fahrenswert. Inklusive eines ca. 10 Kilometer langen Schotterabstechers heute Abend, bei dem wir im dichten Nebel vergeblich einen von Klaus als "Attraktion" angekündigten, ehemaligen Militärflughafen suchten. Auch wenn Klaus' Transe und mein Tiger ohne Seitenständer (die wurden bei unserer "Rettungsaktion" im Theth-Tal geknickt) auskommen mussten, und uns daher mit unseren vollpackten Motorrädern einiges an Improvisation bzw. Geschick abverlangt wurde...

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Kommentare: 8
  • #1

    Liane (Samstag, 06 September 2014 08:10)

    Bei den alten Piraten waren Holzbeine angesagt. Und dein Stumlelchen könnte man noch als Anlehnhilfe am Trotoir verwenden :-)

    Servus
    Liane

  • #2

    Klaus (Sonntag, 07 September 2014 12:30)

    Anekdote am Rande:

    An einer Tanke hab ich vergessen, das ich keinen funktionierenden Seitenständer hatte. Also ausgeklappt und abgestiegen und dabei bemerkt, das Unheil ist nicht aufzuhalten.
    Wolf der neben mir stand konnte auch nicht absteigen und hat wie der Kapo nur dem Gigl gesagt, geh bitte hilf...

    Was sich die Leute da gedacht haben :-)

  • #3

    vienna_wolfe (Sonntag, 07 September 2014 15:01)

    @ Liane:
    Der Klaus ist zwar mehr alter Mongole denn Pirat, aber der Klumpfuss steht seiner Honda nicht schlecht. Und ich blieb halt einfach den ganzen Tag am Moped sitzen, weil auf- und absteigen so anstrengend war... ;-)

    @ Klaus:
    Was heißt hier "wie" der Kapo? *gg*
    Gigl hat jedenfalls g'spurt...

  • #4

    Gigl (Sonntag, 07 September 2014 21:40)

    Naja, was tut ma net alles für die Reisebegleiter! *ggg*
    Schaut ja net schön aus, wenn a Transi vor der Zapfsäule am Steinboden liegt!

    Schee war's Burschen...

    LG

    Gigl

  • #5

    Arno Frey (Sonntag, 07 September 2014 22:36)

    Wenn ich das so lese, glaube ich es war tatsächlich eine gute Entscheidung von mir, die Südabfahrt nicht alleine zu wagen. Jetzt bin ich aber saumäßig gespannt, mehr über die Rettungsaktion zu erfahren.

  • #6

    Stefan P. (Montag, 08 September 2014 13:20)

    Lol Was machts ihr mit euren Seitenständern? :)

  • #7

    Benny (Dienstag, 09 September 2014 00:03)

    *kicher* Tut mir leid, aber die Anekdote an der Tankstelle mit Kapo Wolf hat mich echt zum schmunzeln gebracht *Kopfkino an*

  • #8

    vienna_wolfe (Dienstag, 09 September 2014 17:36)

    @ Arno:
    Ich denke auch, dass man solche Strecken besser nicht alleine fährt, obwohl ja gerade ich immer wieder mal nicht widerstehen kann, die Ausnahme dieser Regel zu bestätigen...
    Mehr über die Rettungsaktion im unwegsamen Gelände findest du in meinem Bericht.

    @ Stefan:
    Sers Urlauber - ist alles im mittlerweile fertigen Bericht nachzulesen ;-)

    @ Benny:
    Ja, das wurde mir unmittelbar danach erst so richtig bewusst - aber wenn ich mitgeholfen hätte, wär' ich ziemlich sicher auch gelegen...
    ...da bin ich dann doch lieber der Capo :D