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Achttägige Reiseenduro-Tour durch Bosnien und Herzegowina abseits der ausgetretenen Pfade.
Teilnehmer: Mindestens 14 Motorräder
Schwierigkeitsgrad: Mittel - Hoch
Empfohlen: Reiseenduros mit Stollenbereifung (50/50, ev. 60/40).
Da ich voraussichtlich ein YouTube-Video von der Tour produzieren werde, erklärt sich jeder Teilnehmer damit einverstanden, mehr oder weniger darin vorzukommen.
Wolf rät: Für diese Tour sollte jeder Fahrer schon einiges an Erfahrung auf Feldwegen bzw. schmalen, steilen, kurvenreichen Schotterstraßen gesammelt haben, sich auf unbefestigten Wegen wohl fühlen und seine Reiseenduro auch abseits der Straße gut im Griff haben. Die Strecke ist mit jeder Art von Reiseenduro zu bewältigen, für sehr gute Fahrer auch mit Sozia, wofür ich aber wirklich einiges an gemeinsamer Schotter-Erfahrung als Voraussetzung sehen würde. Da die unbefestigten Wege in Bosnien bei Regen tückisch werden können, empfehle ich 50/50er-Stollenreifen, wer meint, mit 60/40 oder 70/30 auszukommen, kann das auch tun, reine Straßenreifen (bzw. 90/10) sind für diese Reise allerdings nicht geeignet. Pannen können unterwegs zwar nie ganz ausgeschlossen werden, ein zu Reisebeginn ordentlich gewartetes Motorrad versteht sich aber, schon aus Rücksicht auf die Mitreisenden, von selbst.
Ich lade euch ein, gemeinsam mit mir Bosnien und Herzegowina abseits der Hauptrouten zu erkunden – ein Land im Herzen des Balkans, in dem uns ein fahrenwerter Mix aus endlosen Schotterpisten, Waldwegen, alten Militärstraßen und spannenden asphaltierten Bergstraßen erwartet. Dies alles, gepaart mit der beispielhaften Gastfreundschaft der Menschen in einem der ärmeren Ländern Europas, macht unsere Tour zu einem besonderen Erlebnis. Ab unserem Treffpunkt in einem guten Mittelklassehotel bei Graz transportiert ein Servicefahrzeug unser Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft, so dass wir die teilweise anspruchsvollen Strecken nicht mit vollbeladenen Motorrädern angehen müssen. Begleitet werde ich, wie auf meiner Rumänientour, von Mihai als zweiter Guide. Wir werden immer in zwei Gruppen unterwegs sein, die allerdings unmittelbar hintereinander fahren, so dass wir bei sämtlichen Fahrpausen immer alle beisammen sind.
Samstag, 4. Juli (Raum Graz – Banja Luka, ca. 390 km): Wir treffen uns am Morgen vor einem guten Mittelklassehotel in der Nähe von Graz und starten auf fahrenswerten Straßen über Slowenien und Kroatien nach Bosnien & Herzegowina, wo wir zum Teil auch die Autobahn nehmen werden, um bei Zeiten nach Banja Luka zu kommen. In der bosnischen Hauptstadt sollte sich dann auch noch ein Spaziergang ausgehen, bevor wir gemeinsam Abendessen.
Sonntag, 5. Juli (Banja Luka - Kupres, ca. 220 km): Schon bald nach Banja Luka wird es erstmals schottrig und es wartet ein wirklich abwechslungsreicher Fahrtag mit spannenden unbefestigten Etappen, ehe wir in Kupres – bekannt als Startort bzw. Basisstation der Bosnia Rally – unser Quartier beziehen.
Montag, 6. Juli (Kupres - Mostar, ca. 180 km): Wir begeben uns auf die Spuren der Bosnia Rally, deren Strecken wir immer wieder mal kreuzen und erklimmen dabei mit unseren Motorrädern auch ordentliche Höhen. Wie spektakulär unsere Fahrt am Ufer des Ramsko Jezero entlang ist, hängt auch davon ab, wieviel Wasser der Stausee gerade führt – fahrenswert ist sie in jedem Fall. Den Abend nach einem anstrengenden und zum Teil auch fordernden Fahrtag verbringen wir in der historischen Altstadt von Mostar.
Dienstag, 7. Juli (Mostar - Foca bzw. Drina/Tara, ca. 210 km): Bevor wir Mostar endgültig den Rücken zukehren, werfen wir noch einmal einem Blick von oben auf die imposante Stadt, ehe wir uns ostwärts Richtung Foca bewegen. Einmal mehr erwartet uns ein abwechslungsreicher Fahrtag durch eine atemberaubende Gebirgslandschaft, an dessen Ende wir direkt an der Drina, einem der spektakulärsten Flüsse des Balkans, bzw. dem Eingang zur Tara-Schlucht, durch die es weiter nach Montenegro bzw. Durmitor Nationalpark gehen würde, nächtigen.
Mittwoch, 8. Juli (Raum Foca - Medjugorje, ca. 230 km): Wir bleiben jedoch in Bosnien und haben fahrerisch den vielleicht anspruchsvollsten Tag der Reise vor uns. Zunächst geht es noch durch bewaldetes Gebiet, das bei Regen durchaus tückisch werden kann, ehe mit dem Lebrsnik einer der höchsten Berge Bosniens auf uns wartet. Teils grobe Schotterstrecken, die auch dem Material einiges abverlangen, führen uns nach oben, wo wir mit tollen Ausblicken belohnt werden. Alternativ können wir diesen Abschnitt auch umfahren, was Mihai und ich wahrscheinlich spontan entscheiden werden. Zumal auch die Alternativroute keinesfalls langweilig durch spannende Landschaften führt. Tagesziel ist der bekannte Wallfahrtsort Medjugorje, wo wir uns in einem Hotel mit Pool von den Strapazen erholen.
Donnerstag, 9. Juli (Medjugorje – Livno, ca. 15 km): Ein erneut abwechslungsreicher Tag mit jeder Menge Schotter führt uns unter anderen am Busko Jezero, einem künstlichen Stausee im Grenzgebiet zu Kroatien vorbei, wo wir nach Möglichkeit picknicken.
Freitag, 10. Juli (Livno – Kozarska Dubica, ca. 230 km): Noch einmal geht es über fahrenswerte Pisten, etwa im Kozara Nationalpark, ehe wir beim letzten gemeinsamen Abend die Erlebnisse der letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen.
Samstag, 11. Juli (Kozarska Dubica – Raum Graz): Auch die leiwandste Reise geht einmal zu Ende und wir machen uns nach dem Frühstück auf den Heimweg. Ob sich dabei ein Abstecher bzw. Umweg zur bekannten Zeljava Airbase im kroatisch-bosnischen Grenzgebiet ausgeht, gilt es noch abzuchecken, auf alle Fälle wollen wir so um 17 Uhr herum den Zielort erreichen, wo unser Gepäck schon auf uns wartet.
*Grob-Plan: Änderungen vorbehalten.
• 8-tägige geführte Motorrad-Tour mit einigen der schönsten Schotterstraßen Bosniens
• Tourbegleitung durch Wolf – Bike on Tour ab/bis Raum Graz
• ortskundiger englischsprachiger Reiseleiter mit rudimentären Deutschkenntnissen
mit Motorrad ab/bis Raum Graz
• Gepäcktransport ab/bis Raum Graz und während der Tour in Bosnien
• Morgendliches Tour-Briefing vor der Abfahrt
• Tägliche Tour-Begleitung auf allen Tagestouren
• 7 Übernachtungen in Bosnien in landestypischen Gästehäusern und Resorts, sowie
Mittel- und Topklasse-Hotels inklusive Halbpension mit Frühstück und Abendessen
• Kundengeldabsicherung gemäß Europäischer Pauschalreiseverordnung
Nicht inkludiert:
Zusätzliche Verpflegung außer laut inkludierten Leistungen (Mittagessen), weiters: Benzin, Öl; ev. Mautgebühren; Ausgaben des persönlichen Bedarfs, Eintritte, Trinkgelder, alkoholische und nicht-alkoholische Getränke, Motorradtransport. Weiters alle Leistungen, die nicht ausdrücklich als inkludierte eingeschlossene Leistungen angeführt sind
Ebenfalls nicht eingeschlossen aber dringend empfohlen:
Reiseversicherung mit Stornoschutz
optional kann man die Nacht vor bzw. nach der Reise im Hotel am Startort dazu buchen.
Die Abwicklung der Buchungen erfolgt über meinen Kooperationspartner, den Reiseveranstalter „Motorrad und Urlaub“. Dorthin schickt Ihr bitte die ausgefüllten Reiseunterlagen, von dort erhält Ihr dann auch die Buchungsbestätigungen und in weiterer Folge die Reiseunterlagen.
Mindestteilnehmerzahl 14 Personen.
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Reise bis 3 Wochen vor Reisebeginn abzusagen.
Bei geführten Motorrad-Touren mit dem eigenen Motorrad treffen sich Fahrer und Beifahrer aus verschiedenen Herkunftsländern und mit verschiedenen Motorrädern zu einer gemeinsamen Reise. So unterschiedlich die Teilnehmer sind, so unterschiedlich werden meist auch die Motorräder sein, was eine lustige und interessante Reise erwarten lässt. Wie bei allen Gruppen-Aktivitäten ist auch bei diesen Reisen ein gewisser Teamgeist und eine gewisse Anpassung des Einzelnen an die Gruppe notwendig, damit alle die Reise und ihren Motorrad-Urlaub genießen können.
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Reisen ist tödlich
für Vorurteile.
Mark Twain
Unter Motorradfahrern gibt es keine Fremden - nur Freunde, die man noch nicht getroffen hat.
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