Abenteuer Rumänien mit dem Wolf

4. bis 13. September 2026


Es ist nur noch möglich, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen: >MAIL<

Zehntägige Reiseenduro-Tour durch das Land des Dracula abseits der Hauptrouten auf größtenteils unbefestigten Wegen.

Teilnehmer: Mindestens 14 Motorräder

Schwierigkeitsgrad: Mittel - Hoch

Empfohlen: Reiseenduros mit Stollenbereifung (50/50, ev. 60/40).


Da ich voraussichtlich ein YouTube-Video von der Tour produzieren werde, erklärt sich jeder Teilnehmer damit einverstanden, mehr oder weniger darin vorzukommen.


Wolf rät: Für diese Tour sollte jeder Fahrer schon einiges an Erfahrung auf Feldwegen bzw. schmalen, kurvenreichen Schotterstraßen gesammelt haben, sich  auf unbefestigten Wegen wohl fühlen und seine Reiseenduro auch abseits der Straße gut im Griff haben. Die Strecke ist mit jeder Art von Reiseenduro zu bewältigen, für sehr gute Fahrer auch mit Sozia, wofür ich aber wirklich einiges an gemeinsamer Schotter-Erfahrung als Voraussetzung sehen würde. Da die unbefestigten Wege in Rumänien bei Regen mitunter oft tückisch werden können, empfehle ich 50/50er-Stollenreifen, wer meint, mit 60/40 oder 70/30 auszukommen, kann das auch tun, reine Straßenreifen (bzw. 90/10) sind für diese Reise allerdings nicht wirklich geeignet. Pannen können unterwegs zwar nie ganz ausgeschlossen werden, ein zu Reisebeginn ordentlich gewartetes Motorrad versteht sich aber, schon aus Rücksicht auf die Mitreisenden, von selbst.

Ich lade euch ein, gemeinsam mit mir Rumänien abseits der Hauptrouten zu erkunden – ein Land, das mich in seinen Bann gezogen hat, seit ich 2012 mit meiner Triumph Tiger 800 XC erstmals dort gewesen bin. Mittlerweile kenne ich im Land des Dracula unzählige Strecken, die wie gemacht sind für die Reiseenduro und die uns jeden Tag aufs neue begeistern bzw. auch fordern werden. Es erwartet uns ein einzigartiger Mix aus Schotterstraßen, Waldwegen und Kurven ohne Ende, dazu gibt es auch jede Menge zu sehen und zu erleben: Mittelalterliche Kirchenburgen, malerische Dörfer aus vergangenen Jahrhunderten, atemberaubende Landschaften, gastfreundliche Menschen und feines Essen. Besonders angenehm: Ab unserem Treffpunkt bei XAJO in Brunn am Gebirge transportiert ein Servicefahrzeug unser Gepäck von Hotel zu Hotel, so dass wir die teilweise anspruchsvollen Strecken nicht mit vollbeladenen Motorrädern angehen müssen. Ausgearbeitet habe ich sämtliche Strecken mit Mihai, der mich auf der Tour als zweiter Guide unterstützt und nicht nur ein erfahrener und sehr guter Motorradfahrer ist, sondern seine rumänische Heimat wie seine Westentasche kennt. Wir werden immer in zwei Gruppen unterwegs sein, die allerdings unmittelbar hintereinander fahren, so dass wir bei sämtlichen Fahrpausen immer alle beisammen sind. Und so war's 2025:


Tour-Ablauf (4. bis 13. September 2026):

Freitag, 4. September (Brunn/Gebirge –Szigetszentmárton): Wir treffen uns am Morgen bei XAJO in Brunn am Gebirge, wo Kaffee und Kuchen auf uns warten, zu einem ersten "Beschnuppern", ehe es dann auf die erste Etappe über die Slowakei nach Ungarn geht. Klar könnte man die Strecke nach Rumänien über die Autobahn locker an einem Tag absolvieren, wir werden aber schon in Ungarn und der Slowakei auf Landes- sowie Schotterstraßen unterwegs sein und uns beim Abendessen in einem netten Hotel an einem Seitenarm der Donau kennenlernen, was zu Beginn einer solchen Reise in der Gruppe nie schaden kann.

ca. 280 Kilometer

Samstag, 5. September (Szigetszentmárton – Baile Felix): Von Szigetszentmárton geht es nun durch die Puszta nach Rumänien, durch typisch ungarische Dörfer, in denen man sich speziell im Landessüden zum Teil um einige Jahrzehnte zurückversetzt wähnt. Auch die eine oder andere Piste wird unsere Enduro-Herzen höher schlagen lassen, wir werden aber früh genug in unserem Thermenhotel in Baile Felix ankommen, um  auch noch den hoteleigenen Spa-Bereich benützen zu können, oder einfach bei einem Stiefelbier die Erlebnisse des Fahrtages Revue passieren zu lassen. 

ca. 300 Kilometer

Sonntag, 6. September (Baile Felix – Belis): Zunächst geht es durch die Ebene bzw. kurvenreiche Straßen einer wunderbaren Landschaft in Richtung Westkarpaten, die schon am Nachmittag das Abenteurerherz eines jeden Motorrad-Fahrers höher schlagen lassen. Unser abwechslungsreicher Weg führt uns über unbefestigte Wege  bergauf und bergab durch Streudörfer, entlang steil abfallender Schluchten und an beeindruckenden Höhlen vorbei bis Belis in Siebenbürgen, wo wir am Abend lokale Spezialiäten serviert bekommen.

ca. 280 Kilometer (50 Prozent asphaltiert/50 Prozent unbefestigt)

Montag, 7. September (Belis – Sighisoara): Unser Weg führt und größtenteils auf Schotterstraßen über die Siebenbürger Heide, eine hügelige Landschaft, die wahrlich als Enduroparadies bezeichnet werden kann. Das Tagesziel ist Sighisoara, zu Deutsch Schässburg, eine der schönsten mittelalterlichen Städte Europas und Geburtsort des wohl berühmtesten Rumänen: Vlad III Drăculea, auch bekannt als Vlad der Pfähler, der dem irischen Schriftsteller Sam Broker als Grundlage für die Hauptfigur seines Dracula-Romans diente. Wir haben genug Zeit, um durch die sehenswerte Altstadt zu schlendern und werden im Geburtshaus von Dracula zu Abend essen.

ca. 190 Kilometer (45 Prozent asphaltiert/55 Prozent unbefestigt)

Dienstag, 8. September (Sighisoara – Crit):  Nach dem fordenden Tag davor gehen wir es diesmal etwas ruhiger an. Von Schässburg aus geht es südlich durch Wälder und über Hügeln weiter und wir kommen dabei immer wieder an malerischen, für diese Gegen typischen Siedlungen vorbei. In der wohl schönsten davon, dem Ort Viscri (Deutsch Weisskirch) mit seinem beeindruckenden Kirchberg, wartet  ein landestypisches Mittagessen auf uns, unweit davon beziehen wir in Crit unser Quartier, wo wir erneut mit lokalen Spezialiäten verwöhnt werden.

ca. 120 Kilometer (45 Prozent asphaltiert/55 Prozent unbefestigt)

Mittwoch, 9. September (Crit – Sibiu): Auch wenn sie längst durchgehend asphaltiert ist – die Transfăgărașan oder auch Transfogarascher Hochstraße ist mit Sicherheit einer der Höhepunkte jeder Rumänienreise und darf auch auf dieser Tour keinesfalls fehlen. Sie ist für uns aber nur der Einstieg ins Reich der Fogaraschen Berge in den Südkarpaten, die wir in den kommenden drei Tagen intensiv erkunden werden. Den Abend verbringen wir in Sibiu (Hermannstadt), europäische Kulturhauptstadt von 2007 und Austragungsort der Red Bull Rumaniacs, und speisen in einem hiesigen Spezialitätenrestaurant.

ca. 260 Kilometer (60 Prozent asphaltiert/40 Prozent unbefestigt)

Donnerstag, 10. September (Sibiu – Voineasa): Dieser Tag hat es so richtig in sich! Es geht durch Wälder auf Schotterstraßen unterschiedlichster Qualität in Richtung Süden und über ein Stück Transalpina auf die Strategica, auf die wir von der Transalpina gelangen. Die Strategica ist eine militärische Schotterstraße, die im zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht gebaut wurde und die vom fahrerischen Anspruch definitiv einer der Höhepunkte dieser Reise sein wird. Vollgestopft mit unzähligen Eindrücken und wahrscheinlich auch persönlichen Erlebnissen erreichen wir schließlich Voineasa im Loturlui-Tal und klopfen uns beim wohlverdienten Stiefelbier den Staub von den Stiefeln.

ca. 100 Kilometer (30 Prozent asphaltiert/70 Prozent unbefestigt)

Freitag, 11. September (Voineasa – Alba Iulia): Mag für die einen die bekannte Transfăgărașan das Highlight der Reise gewesen sein, so werden andere nach dieser Tour Strategica und Transalpina zumindest in einem Atemzug mit ihr nennen. Die Strategica ist eine militärische Schotterstraße, die im zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht gebaut wurde, auf die wir von der Transalpina gelangen. Diese beeindruckende Nord-Südverbindung über die Karpaten, die bis auf 2.145 Meter Seehöhe führt und damit die höchste offizielle Straße Rumäniens ist, hatten Mel und ich 2012 erstmals befahren, bevor sie noch durchgehend asphaltiert wurde und muss sich auch vor den Top-Passstraßen in den Alpen keinesfalls verstecken. Anschließend geht es weiter Richtung Norden nach Alba Iulia, wo wir unsere vorletzte Nacht in Rumänien verbringen werden. Selbstredend auch wieder mit einigem an Schotter unter den Rädern.

ca. 190 Kilometer (35 Prozent asphaltiert/65 Prozent unbefestigt)

Samstag, 12. September (Alba Iulia – Baile Felix): Die höchsten Berge haben wir hinter uns gelassen, einmal geht es aber noch durch die Westkarpaten bzw. das Apuseni-Gebirge, wo wir erneut wunderbare Aussichten genießen. In einem fahrenswerten Mix aus Schotter- und kleinen Landstraßen inklusive einer letzten Wasserdurchfahrt erreichen wir schließliche erneut den Thermalkurort Baile Felix, wo wir im selben Hotel nächtigen werden, wie nach unserer Ankunft in Rumänien und einen letzten gemeinsamen Abend verbringen.

 

ca. 250 Kilometer (70 Prozent asphaltiert/30 Prozent unbefestigt)

Sonntag, 13. September (Baile Felix – Brunn/Gebirge): Wir verabschieden uns von unserem rumänischen Tourguide Mihai und machen uns wie jeden Tag ohne Koffer bzw. Taschen auf den Motorrädern (die werden von unserem Service-Fahrzeug bis zum Startpunkt der Reise nach Brunn am Gebirge gebracht), aber mit jeder Menge Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg durch Ungarn zurück nach Österreich. Bis kurz vor Budapest wieder auf kleinen Bundesstraßen, ab dort nehmen wir die Autobahn, um nicht zu spät in Brunn am Gebirge anzukommen. Mit der Ankunft am Parkplatz von XAJO geht unsere gemeinsame Abenteuertour zu Ende.

ca. 580 Kilometer


• 10-tägige geführte Motorrad-Tour mit einigen der schönsten Schotterstraßen Rumäniens

• Tourbegleitung durch Wolf ab/bis Raum Wien

• Lokaler englischsprachiger Reiseleiter mit Motorrad ab Reisestart in Brunn am Gebirge bis zum letzten Abend in Rumänien während der gesamten Tour

• Gepäcktransport Wien - Rumänien – Wien und während der Tour in Rumänien

• Morgendliches Tour-Briefing vor der Abfahrt

• Tägliche Tour-Begleitung auf allen Tagestouren

• 9 Übernachtungen, davon

1 Übernachtung in einem guten Mitteklasse Hotel in Ungarn mit Halbpension, sowie

8 Übernachtungen in Rumänien in landestypischen Gästehäusern, Pensionen, Mittel- und Topklasse-Hotels inklusive Vollpension mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen

• Kundengeldabsicherung gemäß Europäischer Pauschalreiseverordnung

 

Nicht inkludiert:

Mittagessen bei an und Rückreise nach/von Rumänien und zusätzliche Verpflegung außer laut inkludierten Leistungen. Weiters: Benzin, Öl; Mautgebühren; Ausgaben des persönlichen Bedarfs, Eintritte, Trinkgelder, alkoholische und nicht-alkoholische Getränke, Motorradtransport. Weiters alle Leistungen, die nicht ausdrücklich als inkludierte eingeschlossene Leistungen angeführt sind

Ebenfalls nicht eingeschlossen aber dringend empfohlen: Reiseversicherung mit Stornoschutz 


Preis: € 2.199,- pro Teilnehmer/in im Doppelzimmer • Einzelzimmerzuschlag € 399,-


Anmeldeformalitäten:

Die Abwicklung der Buchungen erfolgt über meinen Kooperationspartner, den Reiseveranstalter „Motorrad und Urlaub“. Dorthin schickt Ihr bitte die ausgefüllten Reiseunterlagen, von dort erhält Ihr dann auch die Buchungsbestätigungen und in weiterer Folge die Reiseunterlagen.


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ANMELDEUNTERLAGEN
Unterlagen downloaden, ausfüllen und an [email protected] mailen.
Anmeldeunterlagen 26BoTRumOR01.pdf
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Reisebedingungen:

Mindestteilnehmerzahl 14 Personen.

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Reise bis 3 Wochen vor Reisebeginn abzusagen.

Ein offenes Wort unter Bikern:

Bei geführten Motorrad-Touren mit dem eigenen Motorrad treffen sich Fahrer und Beifahrer aus verschiedenen Herkunftsländern und mit verschiedenen Motorrädern zu einer gemeinsamen Reise. So unterschiedlich die Teilnehmer sind, so unterschiedlich werden meist auch die Motorräder sein, was eine lustige und interessante Reise erwarten lässt. Wie bei allen Gruppen-Aktivitäten ist auch bei diesen Reisen ein gewisser Teamgeist und eine gewisse Anpassung des Einzelnen an die Gruppe notwendig, damit alle die Reise und ihren Motorrad-Urlaub genießen können.